Wochenspiegel

Thema: Napoleon und seine Nachwirkungen

Eupen. – Vor 200 Jahren, am 5. Mai 1821, verstarb nach kurzer schwerer Krankheit auf einer winzigen Insel mitten im Atlantik eine der wohl bekanntesten und markantesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte: Napoleon Bonaparte. Er war 51 Jahre alt geworden und hatte Europa dramatisch verändert. Geboren auf Korsika, trat er 1779 in die französische Militärschule in Brienne ein, mit 16 war er Artillerieleutnant, mit 25 Brigadegeneral. Der Sturz der französischen Monarchie eröffnete ihm eine steile Karriere, die mit der Krönung zum Kaiser der Franzosen 1804 ihren Höhepunkt erreichte. Er war ein glänzender Stratege, ein genialer Organisator und ein Getriebener. Er verfasste ein ziviles Gesetzbuch, den “Code Napoléon”, das bis heute beispielhaft ist. Er versöhnte die katholische Kirche zumindest teilweise mit den Idealen der Französischen Revolution und überzog ganz Europa mit Krieg, um seine Macht und seine Dynastie, die besonders von England unversöhnlich und kompromisslos bekämpft wurde, abzusichern. Dabei verlor er jedes Maß und musste schließlich die Weltbühne räumen.

Doch nach wie vor fasziniert seine Persönlichkeit die Historiker und die Massen. Nur über Jesus  sind mehr Werke geschrieben worden als über ihn. Und das  darin gezeichnete Bild schwankt zwischen unkritischer Verehrung und tiefer Abscheu. Frankreich schickt sich an, seiner zu gedenken: stolz, aber auch in einer neuen Abgeklärtheit, die den Schattenseiten des Kaisers besondere Aufmerksamkeit widmet. Wir halten eine große Auswahl an Literatur zu Napoleon für interessierte Leserinnen und Leser bereit (www. eupen-leihbuecherei.de)!

Kontaktiert uns…

Folgt uns…

Zur Website von: