Wochenspiegel

Buch des Monats: Kleine Geschichte Afghanistans

Pfarrbibliotheken Eupen St. Nikolaus und Eupen St. Josef

Eupen. – Kaum ein anderes Land ist politisch und kulturell so vielfältig wie Afghanistan. Unterschiedliche Sprachen, Ethnien, Religionen und mächtige Clans haben eine nationale Einheit, aber auch eine dauerhafte Kontrolle fremder Mächte über das Land immer wieder verhindert. Nach den Russen ist es auch den USA und ihren Verbündeten nicht gelungen, die Taliban zu besiegen.

Es blieb nur der Rückzug. Conrad Schetter, Professor für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Bonn, schildert die Geschichte Afghanistans von der Antike über die großen Eroberungs- und Einwanderungswellen bis heute.

Der Schwerpunkt liegt auf den letzten zwei Jahrhunderten, in denen sich die Spannungen zwischen Stadt und Land, zwischen Moderne und Tradition mit trauriger Regelmäßigkeit in Rebellionen und Kriegen entluden. Schetter beschreibt den seit 1979 andauernden Bürgerkrieg, die islamistische Herrschaft der Taliban und die Invasion der USA nach dem 11. September 2001.

Ein Standardwerk für alle, die wissen wollen, warum das Land am Hindukusch bis heute nicht zur Ruhe kommt.

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