Ostbelgien. – Aus dem Landesinneren kommen vermehrt Mitteilungen, dass Personen, sei es in Kleidung des Roten Kreuzes oder von RESA an den Haustüren der Anwohnern schellen und angeben Geldspenden für die Opfer der Naturkatastrophe zu sammeln. Hierbei handelt es sich um einen Betrugsversuch. Weder das Rote Kreuz, noch RESA gehen von Tür zu Tür und sammeln Geldspenden ein.
Des Weiteren sind sogenannte Smishing SMS oder Phishing Emails ebenfalls mit dem Anliegen Geld für die Opfer der Naturkatastrophe zu sammeln versandt worden. Hier wird dann in den meisten Fällen auf einen Link verwiesen. Wenn man diesen betätigt erhält man Anweisungen mittels Bankkarte und Kartenlesegerät gewisse Aktionen durchzuführen und Informationen zu übermitteln. Mit den erhaltenen Informationen werden dann die Bankkonten der Opfer geleert.
Es ist auch vorgekommen, dass Opfer der Naturkatastrophe selber eine dieser SMS erhalten haben, mit der Information im Rahmen von Spenden Anrecht auf eine gewisse Geldsumme zu haben. Um diese zu erhalten, wird dann auf den o.e. Link und Vorgehensweise, verwiesen.
Im Moment sind auf dem Gebiet der Polizeizone Weser-Göhl noch keine der o.e. Fälle gemeldet worden. Wir bitten Sie trotzdem wachsam zu sein und unseren Diensten Verdachtsfälle unter der Nummer der Leitstelle der Polizeizone Weser-Göhl, Tel. 087/552580 oder in dringenden Fällen über die Notrufnummer 101 zu melden.

