Wochenspiegel

Buch: Ihr Besuch In Versailles

Pfarrbibliotheken Eupen St. Nikolaus und St. Josef

Eupen. – Zwar war es der Vater des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV., der schon in den 30er Jahren des 17. Jahrhunderts in Versailles, vor den Toren von Paris, einen Jagdpavillon errichten ließ.

Doch es war Ludwig XIV. der dem Ort seine Größe verlieh. 1682 wurde Versailles der Sitz und das Symbol der absoluten Monarchie. Hier kreisten die entmachteten Großen des Reiches fortan um die königliche Sonne, von deren Gunst sie sich neue Ämter, Ländereien, Titel und Pensionen erhofften.

Damals begann ein riesiges Bauprogramm, das erst 1710 vollendet werden konnte. In fünfzig Jahren voller Anstrengungen, Zögern und Wechselfällen war ein gewaltiger Komplex entstanden, der viele Arbeiter das Leben gekostet hatte und dessen Hauptziel die Beherrschung von Mensch und Natur zu sein scheint, wo alles gemäß einer Achse angeordnet ist, die den königlichen Palast in der Mitte durchquert, dort, wo sich seit 1701 das Schlafgemach des Königs befand.

Als Ludwig XIV. 1715 verschied, starb die königliche Etikette keineswegs mit ihm.

Sie behauptete sich bis 1789 als die Revolution die herrschende Klasse hinwegfegte. Die Revolutionäre beraubten Versailles seiner Möbel, aber das Gebäude tasteten sie nicht an. Sowohl Napoleon als die nach 1815 zurückgekehrten Bourbonen setzten alles daran, das Schloss zu restaurieren und zu erhalten. Die Domäne ist gigantisch: 800 ha Fläche, 20 km Straßen, ebenso viele Kilometer Einfriedungsmauern, 200.000 Bäume, 35 km Rohrleitungen, 11 ha Bedachungen, 2.153 Fenster und 67 Treppenhäuser!

Durch dieses Labyrinth der Superlative führt das Buch von Simone Hoog und Béatrix Saule: sachkundig, unterhaltsam und mit einer Menge herrlicher Fotografien. Sehen Sie doch mal hinein!

Unsere Öffnungszeiten: St. Nikolaus: So., 10-12; Mo., Di., Do., Fr., 16-18; Mi., 15-17 Uhr; St. Josef : Mi., 10-12 (Marktzeit) und 14-16 sowie Do., 16-18 Uhr.

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