Stand der Dinge im Januar 2022
Eupen. – Während der Naturkatastrophe wurden die Wasserläufe auf dem Stadtgebiet stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Sicherung und Verbesserung der Wasserläufe ist in 3 Schritten geplant.
In einem ersten Schritt wurde die Sicherung der Wasserläufe in Angriff genommen. Unmittelbar nach der Flut wurde prioritär das Schwemm- und Treibgut durch die Stadt mit Unterstützung von Freiwilligen und der Armee aus dem Fluss beseitigt und an den Uferböschungen akute Gefahrenquellen wie z.B. Bäume, die umzustürzen drohten, beseitigt.
Ziel dieser Operation war es, alles Notwendige zu unternehmen, damit das Wasser normal ablaufen kann und weitere Schäden und Überschwemmungen vermieden werden. Im Verlauf der Sicherungsarbeiten werden zurzeit im Auftrag der Wallonischen Region Arbeiten an den Uferbereichen vorgenommen, um diese erneut zu befestigen.
Mit diesen Arbeiten wurde eine spezialisierte Firma beauftragt, die inzwischen auf dem Scheiblerplatz einen Container aufgestellt hat und dort ihr Material und ihre Maschinen lagert.
In einem zweiten Schritt sollen die Säuberungsarbeiten an den Wasserläufen fortgeführt und fertig gestellt werden. Derzeit befinden sich an zahlreichen Orten noch kleinere Mengen Schwemmgut.
Diese sind allerdings nicht einfach zugänglich. Um dieses restliche Schwemmgut zu räumen, wird Spezialgerät benötigt, das zurzeit noch nicht zur Verfügung steht. Sobald dieses Gerät verfügbar ist, werden auch diese Bereiche geräumt.
Der dritte und letzte Schritt besteht im kompletten Wiederaufbau und der Ausarbeitung von Präventionsmaßnahmen. Die Wallonische Region arbeitet hier an einer Gesamtplanung, um in Zukunft besser gerüstet zu sein und Schäden auf ein Minimum zu beschränken.
Erste Studien in diesem Bereich wurden bereits in Angriff genommen, um die Wasserläufe in der Wallonie und Ostbelgien nachhaltig zu sichern.

