Wochenspiegel

Vom Brotsommelier und der Grenzlandkruste

PR-Text: Brot als Genussmittel

Hauset. – Der Bäckermeister Bernd Kockartz aus Hauset darf sich, nach einem einjährigen Lehrgang von der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk, nun offiziell Brotsommelier nennen. Damit ist der 74-Jährige der erste geprüfte Brotsommelier in Belgien. Die Hauptaufgabe eines Brotsommeliers ist es, das Brot wieder als ein Genussmittel in der Gesellschaft zu etablieren. Dabei ist es vor allem wichtig, das Brot mit allen Sinnen zu erleben und „selbst feine Nuancen herauszuschmecken und zu riechen“. Das Brot soll nicht nur ein Sattmacher sein, sondern als Kulturgut wertgeschätzt werden. Aus den Ergebnissen einer Umfrage, die der Brotsommelier im Rahmen seiner Projektarbeit erstellt und durchgeführt hatte, ist das neue Brot der Bäckerei Kockartz entstanden: Die sogenannte Grenzlandkruste. Bei der Herstellung des Produktes setzt Bernd Kockartz auf lokale Zutaten und deren Verarbeitung. Die Zutaten für die Grenzlandkruste stammen von insgesamt vier Landwirten aus der Region und werden in der „Moulin de Val Dieu“ gemahlen. Wie der Name suggeriert, vereint Bernd Kockartz in seiner Grenzlandkruste die traditionelle Geschichte und Kultur des Grenzlandvolkes: Das Brot setzt Nuss- und Malzaromen frei, außerdem kann man eine leichte Säure sowie eine Honignote herausschmecken. Die Grenzlandkruste kann zu jeder Gelegenheit und zu jeder Tageszeit verzehrt werden. Morgens empfiehlt es sich mit guter Butter und/oder Honig, nachmittags mit einem süßen Belag und abends mit einer Scheibe Koch- oder Ardenner Schinken, garniert mit Rucola und Kirschtomaten. Eine weitere Empfehlung von Bernd Kockartz: Die Grenzlandkruste mit Leberwurst oder Foie gras und Apfelscheiben, beträufelt mit Balsamico-Essig.

Auch die Kruste des Brotes ist sehr markant und trägt dazu bei, dass die Grenzlandkruste länger frisch bleibt als andere Brotsorten, außerdem macht die dicke Kruste das Brot aromatischer. In Zukunft möchte Bernd Kockartz gerne Verkostungsseminare anbieten.

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