Wochenspiegel

Der Eupener Triathlon meldet sich zurück

Die 38. Auflage des Eupener Triathlon wird an diesem Wochenende ausgetragen. Anders als sonst, wird das Spektakel aber nur am Sonntag stattfinden: Neben der Erkenntnis, dass die Einnahmen eines Tages für die jährliche Finanzierung des Vereins ausreichen, haben sich auch die Mitglieder und Helfer mehrheitlich für den eintägigen Triathlon ausgesprochen. Geplant sind Wettkämpfe auf der Sprint-, olympischen und Halbdistanz. Bei allen Distanzen dürfen Staffelteams teilnehmen. Der Tag startet um 10.00 Uhr mit dem Wettkampf über die halbe Ironmandistanz: 1,9 Kilometer Schwimmen in der Talsperre,  90 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen.

Auf dem Rad wird die Strecke von 2019 befahren, diese konnte im letzten Jahr nicht genutzt werden. Die Athleten der Halbdistanz fahren dreimal 24,5 und einmal 16,5 Kilometer. Dabei machen sie einige Höhenmeter: Die große Runde führt durch das Getzbachtal zum höchsten Punkt von Eupen und via Ternell wieder zur Talsperre zurück. Der Sieger wird kurz nach 14 Uhr im Ziel erwartet. Der Flame Tim Brydenbach ist heißer Kandidat auf den Sieg. Bei den Frauen ist Alexandra Tondeur die eindeutige Favoritin.

Unter den 240 Teilnehmern auf der Meldeliste sind auch einige Ostbelgier. Um 11.00 Uhr startet die olympische Distanz, die erstmals 2019 stattfand. Die besteht aus 1,5 Kilometer Schwimmen, 49,5 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen. Ideal geeignet für die Sportler, denen die Sprintdistanz zu kurz und die Halbdistanz zu lang ist. Der Sieger wird kurz nach 13 Uhr im Ziel erwartet. Um 12.00 Uhr starten schließlich die Teilnehmer des Promotriathlons. Der besteht aus 500 Metern Schwimmen, 24,5 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen.

Auch Einsteiger können hier mitmachen, sollten aber zumindest schon einmal in einem See geschwommen sein. Beim Promotriathlon wird die Zeit aufgrund des Altersfaktors neu berechnet. Ergo: Der schnellste Athlet wird nicht unbedingt der Sieger. Die Teilnehmer der verschiedenen Distanzen werden zeitgleich auf der Strecke sein und sind an den unterschiedlichen Farben ihrer Startnummern zu erkennen. Aufgrund einer eigeschränkten Dauer der Straßensperre, musste die Teilnehmerzahl auf 670 Athleten begrenzt werden. Die Teilnehmer kommen vor allem aus den Benelux-Ländern, Nordrhein- Westfalen, Rheinland-Pfalz und Nordfrankreich.

Für die Zuschauer gilt: Während die Sportler unterwegs sind, soll die Strecke freigehalten werden.

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