Das Jünglingshaus
Eupen. – Es liegt noch ein wenig in der Ferne aber wir freuen uns trotzdem es anzukündigen: Das speGTRa Festival. Aachens Gitarren Festival geht auch dieses Jahr wieder in die nächste Runde. Im Jünglingshaus heißt es dann am Sonntag, den 7. Mai, „Let’s Groove!“. Adam Rafferty und Csaba Székely führen als erfahrene Virtuosen auf der Gitarre durch das Programm. Das Gitarrenorchester der Musikschule Aachen trifft Gitarrenkünstler/Innen der Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und Musikschule der Stadt Duisburg. Nach zwei Probephasen führen sie bekannte Stücke von Bryan Adams, John Barry, Sting und andere groovige Musik auf. Der Leiter, Csaba Székely, ist Klassik- und Jazzgitarrist: Als Solist der Aachen Big Band und Leiter der Sparkassen Big Band ist er weit über Aachens Grenzen bekannt. Das Konzertprogramm wird zusätzlich durch die Mitwirkung des Star-Gitarristen aus New York, Adam Rafferty, inspiriert: Alleine und im Zusammenspiel mit Székely sorgt Projektpate Rafferty mit seinem Funky Fingerstyle für eine anspruchsvolle, feinfühlige und lebendige Performance. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Es wird gut besucht, eine Reservierung wird empfohlen unter: spegtra.aachen@gmail.com.
Im Rahmen der Reihe „Jazz im Foyer“ kommt am Samstag, den 15. April, Aligaga (Photo), ein junges freies Kreativ-Quintett aus Brüssel zu uns. Seit ihren ersten Begegnungen am Konservatorium sucht die Band ständig nach Wegen zu einer freien Musik, in der Zweifel, Toleranz und Paradoxien ihren Platz finden. In ihrem neuen Werk „Music Might Help“ findet man diese tiefe Suche wieder, die von den persönlichen Erfahrungen, Wahrnehmungen und Visionen jedes einzelnen Musikers genährt wird. Der Titel kann wörtlich genommen werden: Lassen wir uns helfen. Für Freunde des Charlie Haden Liberation Orchestra.
Am Sonntag, den 23. April, kommen mit Moad und Minoh zwei starke Grenzland-Bands mit einer Synthese aus handgemachtem „Brett“ und maschinellem Drive zu uns. Beide werden auch visuell mit digitalen Projektionen unterstützt. Moad ist eine Band aus St.Vith, die den analogen Klang bewahrt und ihn mit digitalen Elementen kombiniert. Gestartet wird mit Minoh, ein Power-Duo aus Aachen, dass ihren Disco-Punk mit treibenden Beats unterlegt.
Am Samstag, den 29. April, ist das Grenzlandtheater wieder zu Gast im Jünglingshaus.
Kabale & Liebe wird im großen Saal aufgeführt. Das Schauspiel von Friedrich Schiller ist weit mehr als eine bewegende Lovestory. Schiller lässt hier Einflüsse aus Shakespeares „Romeo und Julia“ und Lessings „Emilia Galotti“ zu einem Politthriller mit tödlichem Ausgang verschmelzen. Ein mitreißendes Stück gegen die Zwänge der damaligen Ständegesellschaft und das Mätressenwesen.
Das „Projekt 23“ kommt am Sonntag, den 30. April, mit dem Agora-Theater St.Vith in den großen Saal. Das Gemeinschaftsprojekt mit dem ZFP Eupen lotet spielerisch die Möglichkeiten und Grenzen von Gemeinschaft aus. Was hat dies mit uns zu tun? Wie gehen wir mit der Macht und Verantwortung um, die uns verliehen wird? Wann sage ich Nein? Das Stück, frei nach Morton Rhues „Die Welle“, behandelt die Frage nach einem Miteinander in Vielfalt und Vielstimmigkeit.
Karten sind wie immer erhältlich bei KultKom, Kirchstraße 15, Tel. 087/74
per Online-Reservierung
unter http://www.kultkom.be;
oder an der Abendkasse.

