Wochenspiegel

Regenbogengruppe Kelmis feiert 50-jähriges Jubiläum

Musik, Tanz und eine richtig große Show

Kelmis.- Zwei Jahre harter Probenarbeit fanden in der vollbesetzten Kelmiser Patronage ein fulminantes Ende: Der Regenbogenchor begeisterte das Publikum mit einem Spektakel, das problemlos am Samstagabend im Fernsehen hätte laufen können.

Besonders beeindruckend wird es, wenn man sich vor Augen führt, dass sämtliche Choreographien (Julie Zimmer) und Arrangements (Thomas Rothkranz) hausgemacht und extra für diesen Abend zusammengestellt worden waren.

Viele der Stücke, die an dem Abend auf der Bühne präsentiert worden waren, sind durch kurze Filmsequenzen unterstrichen: So findet eine Gruppe Nonnen in einem der Clips in der Kelmiser Kirche ein Plakat für die Aufführung und macht sich auf den Weg zur Patronage. Mit dem Song „I will follow him“ aus der Filmreihe „Sister Act“ laufen sie schließlich in die Patronage ein – der Altar auf der Bühne ist das Herzstück ihrer Choreographie.

Die Filmsequenzen bringen nicht nur viel Spaß oder amüsante Eindrücke in das Innenleben des Chores, sie verschaffen den Akteuren auch Zeit für den Kostümwechsel. Fast jedes Lied hat ein komplett anderes Kostümbild. Beim Wolle-Petry-Medley präsentiert sich die ganze Truppe beispielsweise im Karo-Hemd. Scheinwerfer strahlen in allen Farben des Regenbogens und die Konfettikanone verschießt jede Menge Glitter.

Der Chor präsentiert auch Nummern, die in dieser Form noch nicht einmal uraufgeführt worden sind: Im Herbst 2024 soll in Schweden ein Musical des unvergessenen Pop-Duos „Roxette“ anlaufen. Grund für den Regenbogen, ein Medley der beiden Skandinavier zu singen. Glückwünsche zum Jubiläum und beste Grüße übermittelt kein Geringerer als Jonas Isacsson, der Roxette als Gitarrist begleitet hat.

Nach der Pause kommen die Sänger von hinten auf die Bühne, im langen Kleid, die Fackel in der Hand. Auf der Sänfte lässt sich „Aladin“ auf die Bühne tragen. Der Abend ist vielseitig: „Memory“ aus „Cats“ ruft Erinnerungen aus den Achtzigern hervor. Dann legt Raphaël Campo am Schlagzeug los: Ein Queen-Medley steht an. In der Begleitband haben sich Flöte, Geige, Trompete, Gitarre, Schlagzeug, Keyboard und andere Instrumente als echte Könner zusammengetan. Zur Live-Musik lässt es sich sowieso besser singen. Auch das ABBA-Medley begeistert das Publikum: Wer die Augen schließt, könnte glauben, Annifried Lyngstad und Agnetha Fältskog persönlich zu hören. Am Ende belohnt das Publikum die Regenbogentruppe mit tosendem Applaus.

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