Belgisches Rotes Kreuz
Raeren. – Nach 22 Jahren an der Spitze der Lokalsektion Raeren des Belgischen Roten Kreuzes übergab Präsidentin Irene Cormann ihr Amt im Rahmen der Jahreshauptversammlung vom 12. April an ihre Nachfolgerin Monique Wey.
Die Mitglieder dankten Irene Cormann ausdrücklich für ihr langjähriges Engagement und ihren maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung der Lokalsektion. Sie wird auch weiterhin für die Arbeit der Lebensmittelhilfe in der Lokalsektion Raeren verantwortlich zeichnen.
In ihrer Antrittsrede betonte die neue Präsidentin die Wichtigkeit des Ehrenamtes. Immer mehr Menschen fliehen vor Krieg, Gewalt, Klimawandel, Hunger und Not. Und nicht zuletzt haben innerbelgische Reformen tiefgreifende Folgen für viele Mitbürger.
Für eine Organisation wie das Rote Kreuz bedeute all das besondere Herausforderungen. Es gehöre zu seiner Kernkompetenz tätig zu werden, statt nur zu- oder gar wegzuschauen, die Dinge in die Hand zu nehmen, statt sie einfach nur hinzunehmen oder anderen zu überlassen. Fürsorglichkeit gegenüber den Schwachen und Bedürftigen sei ein Markenzeichen für die soziale Dimension in unserer Gesellschaft. Das setze ein klares Leitbild voraus und dies politisch unabhängig und überkonfessionell.
Das Gemeinnützige und das Ehrenamtliche müsse in Einklang gebracht werden. Zugleich gelte es aber auch abzuwägen, was realistischerweise möglich sei – auch das gehöre zu verantwortungsvollem Handeln.

