Wochenspiegel

Ein persönlicher Moment des Erinnerns, Teilens und Heilens

Mémoires des Eaux:

Eupen. – Im Juli jährt sich die verheerende Hochwasserkatastrophe von 2021 zum fünften Mal. Aus diesem Anlass realisieren das Nationaltheater Gent und das Théâtre de Liège das partizipative Kunstprojekt „Mémoires des Eaux“, das an verschiedenen von der Flut betroffenen Orten Halt macht.

In Kooperation mit der Stadt Eupen und Chudoscnik Sunergia ist das Projekt vom 1. bis 5. Juli im Alten Schlachthof in Eupen zu Gast.

In einem geschützten Rahmen können Teilnehmende eine Erinnerung, ein Gefühl oder einen Gedanken teilen – oder einfach innehalten. Die Einzelbegegnungen dauern 60 bis 90 Minuten und werden von Marie Dolders (Agora Theater) begleitet. Pianist David Kisser verwandelt jeden Moment in eine improvisierte Komposition.

Das Projekt richtet sich an alle, die von der Flut betroffen waren – direkt, als Helfende oder in Solidarität. Aus den persönlichen Begegnungen aus der gesamten Region entsteht eine Gedenkskulptur, die im Théâtre de Liège und anschließend in Chênée aufgestellt wird: ein bleibendes Symbol des Zusammenhalts und der Resilienz.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich. Wer sich angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, Teil dieses besonderen Projekts zu werden. Jede Begegnung zählt. Jede Erinnerung hat ihren Platz.

Mit freundlicher Unterstützung der Nationallotterie, Ethias, der Provinz Lüttich, der Stadt Lüttich und der Wallonischen Region.

Mehr Informationen & Anmeldung: http://www.alter-schlachthof.be

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