Wer morgens direkt nach dem Aufstehen das Bett glattzieht, meint es ordentlich – tut Matratze und Bettzeug damit aber keinen Gefallen. Während der Nacht gibt der Körper über Schweiß eine beträchtliche Menge Feuchtigkeit ab, die sich in Decke, Laken und Matratze sammelt. Diese Nässe sollte tagsüber möglichst gut wieder entweichen können.
Bleibt das Bett unmittelbar nach dem Aufstehen vollständig geschlossen, entsteht ein warmes, feuchtes Klima. Genau das mögen Hausstaubmilben besonders gern. Werden Decke und Kissen hingegen zunächst offen liegen gelassen, kann die Feuchtigkeit besser verdunsten.
Empfohlen wird daher, die Bettdecke nach dem Aufstehen lediglich aufzuschütteln und locker bis zum Fußende zurückzuschlagen. So bleibt vor allem der Bereich frei, auf dem der Körper in der Nacht am meisten aufliegt. Wer Wert auf ein ordentlich gemachtes Bett legt, kann dies mit etwas Abstand erledigen – etwa nach dem Frühstück oder der morgendlichen Dusche.
In dieser Zeit bietet sich auch kräftiges Lüften an, um frische Luft ins Schlafzimmer zu lassen. So trocknen Matratze und Bettwäsche schneller ab, was das Schlafklima verbessert. Gleichzeitig lässt sich auf diese Weise die Bildung von unangenehmen Gerüchen und Feuchtigkeit im Bett reduzieren.

