Wochenspiegel

Waste Less, Taste More

Für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln

Eupen/St.Vith. – Mit der Wanderausstellung „Waste Less, Taste More“ rückt das Thema Lebensmittelverschwendung im September in St.Vith und Eupen in den Mittelpunkt. Neben der Ausstellung stehen ein Escape Game und ein Workshop auf dem Programm.

Lebensmittel landen noch immer viel zu häufig im Müll. Dass es auch anders geht, möchte die europäische Wanderausstellung „Waste Less, Taste More“ zeigen. Foodsharing Ostbelgien, Idelux Environnement und Miteinander Teilen wollen damit für einen bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren.

Foodsharing Ostbelgien setzt sich bereits seit 2018 dafür ein, Lebensmittel zu teilen, anstatt sie wegzuwerfen. Möglichkeiten gibt es viele: bewusster einkaufen, Lebensmittel haltbar machen oder nicht mehr benötigte Produkte an andere weitergeben – etwa über die Foodsharing-Schränke.

Die Ausstellung greift diese Ansätze auf und beleuchtet zugleich die größeren Zusammenhänge zwischen Lebensmittelproduktion, Konsum und Verschwendung sowie deren ökologische und soziale Folgen. Interaktive Elemente sollen die Besucher dazu anregen, auch das eigene Verhalten zu hinterfragen.

Vom 21. bis 24. September ist „Waste Less, Taste More“ im BSTI St.Vith zu sehen, vom 28. September bis 2. Oktober macht die Ausstellung im RSI Eupen Station. Für die Öffentlichkeit ist sie am 23. September in St.Vith und am 30. September in Eupen jeweils von 14 bis 17 Uhr zugänglich.

Ergänzt wird das Programm durch ein Escape Game am 24. September um 19 Uhr im BSTI St.Vith, das sich auf spielerische Weise mit Lebensmittelverschwendung beschäftigt und sich an Teilnehmer ab 15 Jahren richtet. Am 29. September um 19 Uhr bietet Karin Laschet im RSI Eupen außerdem einen Workshop zum Haltbarmachen von Lebensmitteln an.

Für die Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter info@miteinander.be erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Wanderausstellung wurde von Partnern aus Deutschland, Luxemburg und Belgien entwickelt und mit Erasmus+-Mitteln gefördert. Unterstützt wird das Projekt zudem vom Bürgerfonds Ostbelgien und der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

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