Wochenspiegel

Ein Oktober voller Perspektiven

PR-Text: OstbelgienFestival

Ostbelgien.– Der Oktober wird beim OstbelgienFestival zum Monat der Begegnungen: Kunst trifft auf Musik, große romantische Klangwelten treffen auf intime Geschichten, und vergessene Komponistinnen bekommen eine neue Bühne. Drei Veranstaltungen, drei ganz unterschiedliche Perspektiven und doch verbindet sie die Einladung, Vertrautes neu zu entdecken und sich auf Unbekanntes einzulassen.

Ausstellung „Zwischen Geste und Gefüge“

Wo sonst die Musik zu Hause ist, begegnet ihr in der Villa Peters in Eupen für einige Wochen die zeitgenössische Kunst. Vom 2. bis 25. Oktober sind dort Arbeiten von Sabine Rixen und Dieter Nusbaum zu sehen. Überlagerungen, Spuren und offene Bildgefüge prägen die Werke und laden dazu ein, immer wieder neue Zusammenhänge zu entdecken. Die gemeinsame Initiative des OstbelgienFestivals, der Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Galerie Fox verbindet dabei Bild und Klang: Zur Vernissage am 2. Oktober um 18.00 Uhr gestalten Lehrkräfte der Musikakademie den musikalischen Auftakt, zur Finissage steht ein Schülerkonzert auf dem Programm. Die Ausstellung ist samstags und sonntags von 14.30 bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Romantik zwischen Sehnsucht und Triumph

Ein Cello, das singt, klagt und aufbegehrt, trifft auf ein Orchester voller Farben und großer Klanggesten: Antonín Dvoáks Cellokonzert in h-Moll steht am 9. Oktober um 19.30 Uhr im Triangel St. Vith auf dem Programm. Die vielfach ausgezeichnete Cellistin Anastasia Kobekina ist gemeinsam mit dem Belgian National Orchestra unter der Leitung von Vasily Petrenko zu erleben. Im zweiten Teil erklingt Sergej Rachmaninows Zweite Sinfonie. Weit ausgreifende Melodien, üppige Orchesterfarben und der Wechsel zwischen Sehnsucht und Zuversicht machen den Konzertabend zu einer Begegnung mit zwei zentralen Werken der Spätromantik.

Mrs. Philarmonica: Frauen, die Musikgeschichte schrieben

Unter dem Programmnamen „Mrs. Philarmonica“ versammelt Le Pavillon de Musique am 15. Oktober um 19.00 Uhr im Kloster Heidberg in Eupen Werke von Komponistinnen des Barock, deren Musik lange wenig Beachtung fand. Der Name steht dabei für eine geheimnisvolle Komponistin, von der kaum etwas überliefert ist. Neben einem ihrer Werke erklingen Kompositionen von Isabella Leonarda, Leonora Duarte, Barbara Strozzi und Elisabeth Jacquet de la Guerre. Gemeinsam mit der Sopranistin Jana Pieters eröffnet das Ensemble einen Blick auf Komponistinnen, die abseits der bekannten Musikgeschichte zu entdecken sind.

Weitere Informationen und Tickets unter http://www.obf.be.

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