Vortragsveranstaltung
Eupen. – Am Donnerstag, dem 15. Oktober laden das Staatsarchiv in Eupen und das Zentrum für Ostbelgische Geschichte um 19.30 Uhr zu einem Vortrag unter dem Motto „Die historischen Anfänge des Eupener Landes vom Frühmittelalter bis ins 13. Jh.“ im Staatsarchiv (Kaperberg 8) ein. Der Historiker Yanick Strauch (Zentrum für Ostbelgische Geschichte) beschäftigt sich mit den mittelalterlichen Ursprüngen des heutigen Eupener Landes und der umliegenden Gebiete der Ardennen und Eifel.
Der Vortrag möchte einen Überblick über die Siedlungsgeschichte seit dem 7. Jahrhundert bieten. Zu Beginn stehen hierbei die Gründung des Doppelklosters Stavelot-Malmedy und die vielen karolingischen Königshöfe in den Ardennen und Eifel, wobei gerade die Güter zu Baelen und Walhorn von zentraler Bedeutung für die Entstehung des Eupener Landes gewesen sind. Weiterhin sollen die Anfänge des Herzogtums Limburg im 11. und 12. Jahrhundert beleuchtet werden. Auch die Rolle des Abtes Wibald von Stavelot in Bezug auf dessen Einfluss auf die Siedlungsgeschichte zwischen dem Oberlauf der Weser und dem Hohen Venn soll neu hinterfragt werden, um somit schließlich zu den ersten gesicherten Informationen über das heutige Eupener Land an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert zu gelangen. Eine vorherige Anmeldung über sae@arch.be oder Tel. 087/55 43 77 ist erwünscht.

