Wochenspiegel

Matinée im BRF–Funkhaus

Miriam Elebe trifft die Künstler Norbert Huppertz und Johannes Weber

Eupen. – Was geschieht, wenn sich die vertraute Welt verändert? Wenn Erinnerungen verblassen oder ein Augenblick in der Natur für einen Moment eine ganz eigene Wirklichkeit eröffnet?

Im Künstlergespräch begegnen sich Norbert Huppertz und Johannes Weber.

Zwei Künstler mit sehr unterschiedlichen Ausdrucksformen, die dennoch eine gemeinsame Frage verbindet: Wie nehmen wir unsere Welt wahr und was bleibt von ihr?

Norbert Huppertz setzt sich in seinen Skulpturen und Assemblagen intensiv mit dem Thema Demenz auseinander. Seine Arbeiten erzählen von Erinnerung, Verlust und der Veränderung vertrauter Wirklichkeiten.

Johannes Weber richtet in seinen Naturfotografien den Blick auf stille und flüchtige Momente. Inspiriert von der japanischen Haiku-Dichtung hält Johannes Weber flüchtige Momente fest, die durch das Zusammenspiel von Licht, Schatten, Jahreszeit und Zufall entstehen.

Der Ausstellungstitel „Unterwegs in einer anderen Welt“ eröffnet dabei einen gemeinsamen gedanklichen Raum. Es geht um Wahrnehmung, Vergänglichkeit und die Frage, wie Kunst sichtbar machen kann, was sich mit Worten nur schwer beschreiben lässt.

Durch das Gespräch führt die Kunsthistorikerin Miriam Elebe. Sie bringt die beiden künstlerischen Positionen miteinander ins Gespräch und lädt dazu ein, ihre Arbeiten aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Die Matinée findet im BRF-Funkhaus, Kehrweg 11 in Eupen am 11. Oktober um 11.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Alle sind herzlich willkommen.

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