Programm der Europäischen Botschafterschulen (EPAS)
Aufgrund seiner weltoffenen Einstellung und europäischen Ausrichtung wurde das Robert-Schuman-Institut (RSI) 2026 zum siebten Mal in Folge mit dem Expertenstatus des Programms der Europäischen Botschafterschulen (EPAS) ausgezeichnet – der höchsten Bewertungskategorie des Programms.
Das nach einem Mitbegründer des vereinten Europas, Robert Schuman, benannte Institut beteiligt sich seit vielen Jahren am EPAS-Programm („European Parliament Ambassador School“). Dieses fördert die europäische Zusammenarbeit mit Partnerschulen und dem Europäischen Parlament. Ziel ist es, die europäische Dimension im Schulalltag zu stärken und Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, aktive und mündige Bürger Europas zu werden.
Bereits 2020 erhielt das RSI erstmals den Expertenstatus. Seither gilt es, das Engagement kontinuierlich fortzuführen, bestehende Projekte weiterzuentwickeln und neue Impulse zu setzen. Auch in diesem Jahr erfüllt das RSI erneut alle Kriterien für den Titel „EPAS Expert School“.
Schulleiterin Myriam Wolkener: „Es freut uns sehr, dass unsere Anstrengungen erneut gewürdigt werden. Als Sekundarschule sehen wir es als unsere Verpflichtung, Demokratie und Partizipation zu fördern und die oft fern wirkenden Institutionen der EU im Schulalltag greifbar zu machen. Die Arbeit als Europäische Botschafterschule ist ein Projekt der gesamten Schulgemeinschaft. Daher ist diese Auszeichnung ein Verdienst des Kollegiums und der engagierten Schülerinnen und Schüler!“
Zu den Aktivitäten des vergangenen Schuljahres gehörten Unterrichtssequenzen zur EU, ein politischer Orientierungslauf, ein von den Juniorbotschaftern organisiertes EU-Quiz zum Europatag, Begegnungen mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments sowie zahlreiche internationale Mobilitäten und Austauschprojekte. Dazu zählten mehrwöchige Erasmus+-Praktika und das K2-Projekt „Der grüne Weg“.
Im Beurteilungsbericht wird insbesondere die aktive Rolle der Junior Ambassadors hervorgehoben. Mit einem eigenen Planungsteam übernehmen sie zunehmend Verantwortung und entwickeln selbst Aktivitäten für ihre Mitschüler.
Positiv bewertet werden zudem die Verbindung europäischer und demokratischer Bildung mit Sport, Nachhaltigkeit und internationalen Begegnungen sowie der direkte Austausch mit Europaabgeordneten.
Für das kommende EPAS-Jahr wird empfohlen, diese erfolgreiche Arbeit fortzuführen, die Eigenverantwortung der Junior Ambassadors weiter auszubauen und europäische Themen noch stärker fächerübergreifend sichtbar zu machen.
Die Zertifikate wurden am 18. September bei einer Feierstunde im Europäischen Parlament in Brüssel von einer RSI-Delegation entgegengenommen.

