Wochenspiegel

Lebendige Dörfer ! Startschuss für die zehnte Ausgabe

Mit dem Projektaufruf „Lebendige Dörfer!“ möchte die Stiftung die Bewohner unterstützen, die für ihr oder in ihrem Dorf ein konkretes Projekt durchführen wollen.
Bei diesem Projektaufruf geht es um die Verbesserung der Lebensqualität in den Dörfern sowie um die Stärkung des sozialen Zusammenhalts zwischen großen und vielfältigen Einwohnergruppen.
Der Projektaufruf „Lebendige Dörfer!“ richtet sich an Projekte, die in ländlichen Gemeinden durchgeführt werden: Dörfer, Weiler und Stadtteile.
Während der Corona-Krise sind zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aktiv geworden und haben solidarische Initiativen ins Leben gerufen. Dabei ging es um Hilfe für die sozial Schwächsten, um die Wahrung von Kontakten trotz Ausgangssperre und vieles mehr. Die digitalen Technologien haben dabei eine wichtige Rolle gespielt. Dieses Jahr fällt dann auch der digitale Bereich unter die Kriterien des Projektaufrufs: Projekte, die digitale Entwicklung umfassen, sind somit auch förderfähig.
Um berücksichtigt zu werden, müssen die Projekte einer ganzen Reihe von Anforderungen entsprechen: Förderung des Gemeinschaftslebens im Dorf (z.B. gemeinsame Freizeitaktivitäten, gemeinsame Aktivitäten für das Dorf…); Förderung der Solidarität zwischen den Bewohnern (z.B. gegenseitige Hilfe, Erweisung von Gefallen, gemeinsame Nutzung von Grundstücken,…); Förderung des Kontakts zwischen den Dorfbewohnern (z.B. Dorfzeitschrift, Webseite für das Dorf, Gemeinschaftsraum…); Wahrung oder Einrichtung von kulturellen Aktivitäten (z.B. Stadtteiltheater, verschiedene Kreise…); Verbesserung der Lebensbedingungen (z.B. Pflege von Kleingärten, Landschaftselemente, Spielplätze, Grünflächen, Begegnungsstätten…); …
Folgende Bewerberprofile werden anvisiert: Dorfbewohner, die sich entweder formell (z.B. in einer Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht) oder informell (z.B. in einer nicht rechtsfähigen Vereinigung, in einer Dorfbewohnergruppe, im Nachbarschaftskomitee) zusammengetan haben; Vereinigungen oder Organisationen, die auf lokaler Ebene tätig sind (z.B. Jugendzentren, Kulturzentren, soziokulturelle Vereine) -> in diesen Fällen sind die Aktivitäten nicht auf die Mitglieder beschränkt, sondern stehen so vielen Dorfbewohnern wie möglich offen.

Projekte von Gemeindeverwaltungen und kommunalen Diensten (z.B. ÖSHZ, Pläne zur sozialen Kohäsion) werden im Rahmen dieses Projektaufrufs nicht berücksichtigt.

Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 17. Juni 2021 eingereicht werden.
Eine unabhängige Jury wird dann die Projekte anhand verschiedener Kriterien auswählen: Aktive Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner am Projekt; Mehrwert und kreativer Ansatz des Projekts; Einbindung derjenigen, die bis dato noch nicht an lokalen Initiativen teilgenommen haben; Dauerhaftigkeit des Projekts; Ländlicher Charakter; Qualität und Machbarkeit des Projekts.

Die ausgewählten Projekte werden im September 2021 bekanntgegeben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite https://www.kbs-frb.be.

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