Eupen. – Vom 6. März bis zum 1. Mai findet im Alten Schlachthof Eupen die 21. Ausgabe des SCENAR!O Festivals von Chudoscnik Sunergia statt. Theater, Tanz und Zirkus werden beweisen, dass Kunst die Kraft hat, Öffnungen und Austausch zu bewirken. Tickets für die verschiedenen Aufführungen sind im Vorverkauf erhältlich!
Wenn die SchauspielerInnen der Jungen AGORA mit ihrem Stück „Der Drache“ das Thema Zivilcourage aufgreifen, dürfen wir gespannt sein, wie sie die Thematik im Lichte des aktuellen Zeitgeschehens angehen. Was kann es, nach über zwei Jahren sozialer Distanz, schöneres geben als Nähe auf der Bühne zu zeigen? Genau das macht die Compagnie Un loup pour l’homme mit ihrer Inszenierung „CUIR“. Was drängt auf globaler Ebene und was kann warten? Das Kyoto-Protokoll trat vor 17 Jahren in Kraft und der Künstler Max Vandervorst erinnert mit seiner Sound-Installation daran, dass die Umsetzung der Klimaziele nicht schnell genug voranschreitet. Von da aus ist es nicht weit zum „White Out“, ein meteorologisches Phänomen, das die Orientierungslosigkeit in einer Schneelandschaft beschreibt.
Eine Challenge unter Bergsteigerfreunden, die tief in innere Seelenlandschaften blicken lässt. „Only Bones V.1.6“ der Amerikanerin Marina Cherry und die Pferdeshow „A.Bois“ sind weitere Neuer Zirkus Festivalbeiträge, ein junges Genre, das jedes Jahr aufs Neue das künstlerische Spektrum des schrit_tmacher Festivals erweitert. Die Compagnie Cie Tempo d’Eole ist ebenfalls im Zirkus zuhause. Tiere, in diesem Fall Pferde und Hunde, sind in ihrer Show die Co-Stars. In „Jetzland oder die Klauberinnen“ stellt das AGORA Theater den Bezug zur regionalen Bergbaugeschichte von Neutral-Moresnet her und bringt Fragmente marginalisierter Schicksale auf die Bühne. Im Rahmen dieser Aufführung wird auch der Podcast „Amikejo“ von Yves Robic im Alten Schlachthof zu hören sein. In der Performance „Grundrauschen“ setzen sich die schweizerischen Spielerinnen dem Alltagslärm und der Stille aus und rücken dabei besonders die Stille im Zwischenmenschlichen in den Vordergrund. Das Rahmenprogramm bestreitet der Aachener Künstler François du Plessis, der sich in den letzten Jahren mit seinen „Book Stories“ international einen Namen gemacht hat. Aus pandemiebedingt ungenutzten Programmheften entstehen im Sinne einer „sustainable artistic transformation“ Objekte und Skulpturen, die in Aachen, Heerlen und Eupen zu sehen sein werden.
Tickets und Programm:

