Auch in diesem Jahr werden zu den bereits bestehenden Hochzeitstraditionen wieder viele neue Trends hinzukommen. Diese sind natürlich mitunter auch durch die Corona-Pandemie beeinflusst und suchen nach neuen Möglichkeiten, in der aktuellen Situation den Bund fürs Leben einzugehen. Vor allem die sogenannten Micro-Weddings sind für all diejenigen eine Alternative geworden, die ihre Hochzeitsfeier trotz der Corona-Pandemie noch feiern möchten. Bei solch einer Feier steht vor allem die Intimität im Vordergrund. In der Regel sind also nur das Hochzeitspaar und eine kleine Gruppe ausgewählter Gäste anwesend.
Gerade die ziemlich abenteuerlichen Zeitpläne, die sich bei vielen Menschen während der Corona-Pandemie eingeschlichen haben, könnten dazu geführt haben, dass die Hochzeit unter der Woche zu einer immer beliebter werdenden Alternative heranreift. Zu den Gründen für eine Hochzeit an Werktagen gehören aber auch viele erzwungene Verschiebungen bereits geplanter Hochzeiten – die möglichen Termine an den Wochenenden sind daher oftmals schon ausgebucht und die gewünschten Dienstleister nicht erreichbar.
Daher ist es für viele Paare lukrativ geworden, mit dem Wochenende zu brechen und stattdessen einen Werktag zu wählen. Neben der größeren Verfügbarkeit von Dienstleistern und Locations kann man bei diesem neuartigen Hochzeitstermin auch bares Geld sparen!
Hand in Hand mit den Micro-Weddings geht außerdem eine ziemlich minimalistische Haltung bei der Dekoration. Dieser Trend nennt sich „Clean Chic“ oder „Minimal Boho“ und beschreibt Dekoelemente, die sich auf das Wesentliche konzentrieren. Bei dem Dekostil kommen vor allem Kristalle, Hölzer oder Steine zum Einsatz. Aber nicht nur die Dekoration oder das Ambiente wird von dem minimalistischen Stil beeinflusst, auch die Braut kleidet sich bei solch einer Hochzeit schlicht und vorzugsweise in Seide oder Satin.

