„Is This Real Life“
Eupen.- Was für den Sportler der erste Pokal, ist für einen Musiker das erste Album – und genau das halten Vapour Eyes seit dem 29. August in den eigenen Händen. Am Samstag, dem 13. September feiert die Viererkombo aus dem Norden Ostbelgiens um 20.30 Uhr im Alten Schlachthof diesen Erfolg und spielt erstmalig die gesamte CD „Is This Real Life?“ sowie weitere Songs.
Was das Publikum bei der „Release Party“ der Alternative-Rock-Band erwarten könne? „Eine große Portion Energie auf der Bühne, ein vollbepacktes Set mit einer Mischung aus alten und neuen Liedern und vor allem: das gesamte Album von A bis Z“, sagt Sängerin Louisa Thielen über den bislang größten Auftritt der Band.
Als Support Act stehen Deep Dive Culture aus Luxemburg (ebenfalls Alternative-Rock) bereit. Mit der Gruppe um den Eupener Bassisten Jean Nyssen traten Vapour Eyes bereits vor zwei Jahren in Esch-Alzette auf, nun folgt quasi die Retourkutsche.
„Es ist wirklich unbeschreiblich toll, endlich ein eigenes Album zu haben und unsere Musik immer und überall hören zu können“, freut sich Louisa Thielen, zumal Vapour Eyes in diesem Jahr zehnjähriges Bandbestehen feiern – aus der Originalbesetzung von 2015 ist heute allerdings nur noch Bassist Philippe Decroupet übrig geblieben. Die Gitarre hängt sich mittlerweile Yannick Hermann um, hinter dem Schlagzeug nimmt Tim Fatzaun Platz.
Elf Lieder befinden sich auf „Is This Real Life?“, darunter die im Laufe des Sommers erschienenen Singles „Delirium“ und „Avalanche“ sowie „Neon Lights“, das bereits im Februar 2023 mit einem Musikvideo das Licht der Welt erblickte. Die erste Veröffentlichung der Band ist das Album indes nicht: 2019 erschien die EP „Faceless“ mit fünf Liedern, und während der Corona-Pandemie nahmen Vapour Eyes, damals noch mit Dennis Marth als zweitem Gitarristen, in den eigenen Wohnzimmern die Acoustic-EP „home.“ auf. Die darauf enthaltenen Songs „Mirror“ und „Far Away“ befinden sich nun in normaler Version auf „Is This Real Life?“
Normale Version heißt im Falle von Vapour Eyes: mal brachial und laut, mal still und leise – mal auch alles zusammen. „Zehn Jahre sind effektiv eine lange Zeit bis zum ersten Album, aber wir geben uns selten schnell zufrieden mit unseren Liedern. Manchmal stehen wir uns mit unserem Perfektionismus vielleicht selbst im Weg – wenn wir die Songs dann allerdings live spielen, fühlen wir uns dabei auch richtig wohl“, erklärt Louisa Thielen.

