Lesekreis
Kelmis. – Der erfolgreiche Debütroman von Katharina Hagena erschien bereits 2008, wurde in 26 Sprachen übersetzt und 2013 fürs Kino verfilmt.
Als ihre Tante Bertha stirbt, erbt ihre Enkelin Iris das alte Haus.
Hier verbrachte sie als Kind mit ihrer Kusine und einer Freundin die Sommerferien. Nicht sicher, ob sie das Erbe antreten soll oder nicht, streift sie durch die Zimmer und den Apfelgarten, erinnert sich an Kinderspiele und Erzählungen, an Johannisbeeren, die vor Kummer über Nacht weiß wurden, an die Tante, die Funken aus ihren Fingern schütteln konnte, an den Apfelbaum, der mitten im Sommer zum zweiten Mal blühte. Aber nicht nur schöne Kindheitserinnerungen kommen zurück, einiges wird verschwiegen oder vergessen. So entdeckt Iris an der Wand des Hühnerstalls das Wort „NAZI“. Was hatte ihr Großvater vor dem Krieg gemacht? Und der nette pensionierte Dorflehrer entpuppt sich als Iris Großonkel.
Dann ist da noch Iris Kusine und die Erinnerung an die Nacht, als die damals 15-Jährige vom Dach der Glasveranda fällt und verstirbt.
Das Buch ist eine seichte Lektüre; sentimental-nostalgisch und erzählt die Geschichte von drei Frauengenerationen, eingebettet in einen sonnendurchfluteten üppig blühenden Apfelgarten.
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Wir treffen uns jeden 2. Mittwoch/Monat um 19.30 Uhr.
Weitere Infos unter folgender Mailadresse: manuela.wintgens@dgov.be

