Eynatten. – Der Ort „Dicke Buche“ unweit des Gutes Landwehring, an der Ecke zum Waldstück Krickelberg, war früher das Ziel unzähliger Schulausflüge, Stelldichein vieler Verliebter und nicht zuletzt auch Treffpunkt von Schmugglern.
1924 ließ die Gemeinde Eynatten vor der Buche einen Gedenkstein anbringen, mit der Inschrift: „Diese nachweislich über 400 Jahre alte Buche wird Allen zum Schutz empfohlen. 17. Juli 1924. Für die Gemeindeverwaltung Eynatten. Der Bürgermeister.“
Aus dem Steinbruch des Friedrich Nussbaum in Hagbenden stammte das Material und dessen Sohn Joseph meißelte die Inschrift auf der 60 cm breiten Platte ein.
Beim Einmarsch der Alliierten am 12. September 1944 wurde dort ein Munitionslager errichtet, das im Nachhinein ein gefährlicher Ort wurde für experimentierfreudige Jugendliche. In der Nacht vom 6. auf den 7. September 1949 fällte ein orkanartiger Sturm den uralten Baum. Hinterher wurde die Buche durch Brandstiftung gänzlich zerstört. Der Stein wurde versetzt vor einer anderen Buche, die von etwa 1930 datierte. Im letzten Jahr musste der Gedenkstein erneut weichen wegen anfallender Forstarbeiten.
Der „Verkehrsverein Eynatten VoG“ (VVE) hat nun, durch den tatkräftigen Einsatz seines Mitglieds Wim Thelen, den Stein neu eingefasst und auf einer massiven Platte befestigt.
Am Donnerstag, den 25. Juni um 16 Uhr, lädt der „VVE“ zu einer kleinen Feier mit Umtrunk ein am Ort „Dicke Buche“ auf der Kinkebahn 234 in Eynatten.
Bei der Gelegenheit wird der über 300

