Wochenspiegel

Einführung der Hämofiltration auf der Intensivstation

Die Klinik St. Josef

St.Vith. – Seit März dieses Jahres bietet die Intensivstation der Klinik St. Josef ihren Patienten eine neue Behandlungsmöglichkeit durch die Einführung einer Maschine der neuesten Generation zur Hämofiltration. Dank dieser neuen technischen Ausstattung können Patienten mit akuter Niereninsuffizienz direkt vor Ort behandelt werden, im Sinne einer wohnortnahen Versorgung.

Diese Technik der extrakorporalen Blutreinigung, die insbesondere bei akuter Niereninsuffizienz eingesetzt wird, ermöglicht die Entfernung von Abfallstoffen und überschüssiger Flüssigkeit aus dem Blut, die Regulierung der Elektrolyte sowie die Wiederherstellung des Säure Basen Gleichgewichts bei Patienten in kritischem Zustand. Sie trägt somit zu deren Stabilisierung bei.

Stéphanie Warnier, Pflegedienstleiterin der Intensivstation, erklärt, dass die Umsetzung dieses Projekts von der Fähigkeit ihres Teams zeugt, sich für ein gemeinsames Ziel einzusetzen: den Patienten eine immer spezialisiertere und bürgernahe Versorgung zu bieten.

Dieses Projekt steht voll und ganz im Einklang mit dem Bestreben ihrer Abteilung, sich weiterzuentwickeln und zu wachsen. Sie möchte das bemerkenswerte Engagement ihrer vier Referentinnen sowie das von Olivier Dessy, dem leitenden Krankenpfleger der Intensivstation, bei diesem Prozess der Fortbildung und Begleitung des Wandels würdigen.

Dr. Bob Marth, Abteilungsleiter der Anästhesie und beigeordneter Abteilungsleiter der Intensivstation, unterstreicht ebenfalls die Bedeutung dieses Fortschritts für die Klinik und ergänzt, dass mit der Einführung dieser neuen Technik sie ihre Dynamik fortsetzen, eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe und personalisierte Intensivmedizin anzubieten.

Die Einführung dieser Behandlung wurde durch spezifische Protokolle sowie ein Schulungsprogramm für die medizinischen und pflegerischen Teams strukturiert begleitet, das von Stéphanie Warnier und Olivier Dessy koordiniert wurde. Zudem wurden vier Referenten benannt, um die fachliche Expertise und die Betreuung dieser neuen Versorgungsform sicherzustellen: Catherine Laurent, Mariesa Schiffer, Jessica Thomé und Gaëlle Janmart.

Die Intensivstation der Klinik St. Josef stärkt mit dieser neuen Ausstattung ihre technischen Möglichkeiten sowie die Patientenversorgung. Diese Entwicklung steht im Einklang mit den laufenden Modernisierungsbemühungen der Einrichtung, um die Versorgung kontinuierlich an die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten anzupassen.

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