Wir sind Lumière
Kelmis. Mit „Wir sind Lumière“ hat der 22-jährige Sänger Marlon Simons sein neues Musikprojekt vorgestellt. Vor zwei Wochen erschien die Debütsingle: moderner Deutschpop mit eingängigem Beat, der nach Angaben der Macher ein Gefühl von Sommer und Aufbruch vermitteln soll. Der Song ist auf allen gängigen Streamingplattformen verfügbar.
Für Simons ist „Wir sind Lumière“ ein musikalischer Neuanfang. Früher stand er gemeinsam mit seinem Vater als Karnevalssänger auf der Bühne. Mit dem neuen Projekt verfolge er nun etwas ganz anderes: ein persönliches Vorhaben, das sich mit der früheren Karnevalsbühne nicht vergleichen lasse.
Hinter dem Projekt stehen neben Simons auch Walter Strom und Mario Hompesch. Strom entwickelte die Idee ursprünglich als reines Studioprojekt. Hompesch, langjähriger Studiotechniker Stroms sowie IT-Experte und House-Produzent, schrieb den Song gemeinsam mit Strom und prägte den Sound mit. Kennengelernt hat Simons die beiden bereits als Zwölfjähriger, als er mit seinem Vater im Studio ein Karnevalslied aufnahm. Eine feste Hierarchie gebe es trotz des Altersunterschieds nicht. „Bei uns hat keiner das letzte Wort. Wir arbeiten solange an einer Sache, bis alle zufrieden sind“, sagt Simons. Die Macher beschreiben „Wir sind Lumière“ als generationsübergreifendes Projekt.
Wer mit dem „Wir“ im Songtitel gemeint sei, lasse sich laut Simons nicht auf eine feste Gruppe festlegen. Die Nachrichten vermittelten oft den Eindruck, dass alle nur noch frustriert seien. Das sieht er anders: Der Song spreche eine positive, motivierte Generation an, die nach vorne schaue und sich nicht herunterziehen lasse. „Mit Wir sind Lumière möchte ich ein Gefühl zurückbringen, das uns im Alltag oft verloren geht: Zuversicht. Ich glaube daran, dass wir gemeinsam stärker sind und dass jeder Mensch ein Licht in sich trägt, das andere erreichen kann“, sagt Simons.
Den französischen Projektnamen erklärt Simons pragmatisch: Bestimmte Emotionen ließen sich in einer anderen Sprache besser ausdrücken. Die französischen Akzente verleihen dem Song nach Angaben der Macher eine poetische, international wirkende Leichtigkeit. Eine Verbindung zur Zweisprachigkeit seiner Heimatstadt Kelmis sieht Simons darin jedoch nicht.
Auf Youtube hat der Song mehr als 40.000 Aufrufe. Ob aus dem Studioprojekt irgendwann auch Live-Auftritte in der Region werden, lässt Simons offen. Aktuell arbeite das Team bereits an weiteren Songs.

