Die festgefahrene Lage verstehen und neue Wege denken
Eupen. – Warum herrscht seit mehr als einem Jahrhundert Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis? Was steckte hinter der tödlichen – und zugleich selbstmörderischen – Militär-operation, die am 7. Oktober 2023 von der Hamas und anderen bewaffneten palästinensischen Gruppen aus dem Gazastreifen heraus gestartet wurde? Wie lässt sich die verheerende israelische Reaktion erklären – die bis heute andauert und von vielen ausländischen Beobachtern, darunter Amnesty International, inzwischen als völkermörderisch eingestuft wird? Wie lässt sich die festgefahrene Situation auflösen? Ist die „Zwei-Staaten-Lösung“ realistisch?
Um diesen und weiteren Fragen nachzugehen, wird Michel Staszewski seine Sichtweise auf diese unendliche Tragödie darlegen – mit einem Blick sowohl auf die Vergangenheit als auch auf die Zukunft.
Dieses Projekt ist eine Gemeinschaftsinitiative von „Aktiv für Palästina“, Miteinander Teilen VoG, Attac DG, Landfrauenverband VoG mit der Unterstützung vom Alten Schlachthof und der Deutschsprachigen Gemeinschaft.
Donnerstag, den 17. September, um 19 Uhr im Alten Schlachthof, Rotenbergplatz 19, 4700 Eupen. Freier Eintritt (in französischer Sprache mit deutschsprachiger Übersetzung).
Referent: Michel Staszewski.
Historiker und Autor von „Palestiniens et Israéliens. Dire l’histoire, déconstruire mythes et préjugés. Entrevoir demain.“ (Éditions du Cerisier, 2023). Michel Staszewski ist sowohl Mitglied der „Union des Progressistes Juifs de Belgique“ (Vereinigung progressiver Juden Belgiens) als auch Mitglied der „Association belgo-palestinienne“ (Belgisch-Palästinensischen Vereinigung). Weitere Infos unter http://www.lfv.be

