Wochenspiegel

Mit drei Konzerten geht’s in der Villa Máro weiter

Neue Kulturinitiative mit dem „Neustart“ zufrieden

Hauset. – Aufatmen und Erleichterung bei der neugegründeten Kulturinitiative „Villa Máro culturale“ (Rafael Maró, Walther Janssen, Anne Dahmen, Susi Kockartz, Silvie Mouchot, Hannah Baumgart). Der Neustart ist gelungen. Rafael Ramirez Máro hat in der Villa in Hauset ein privates Institut für die Ausbildung in kulturellen Aktivitäten eingerichtet: Das „Ramirez Máro Institut!“ Der exklusive Salon im Erdgeschoss der Villa an der Göhl, mit angrenzender Terrasse, soll wie in früheren Jahren wieder mit kulturellen Veranstaltungen und auch Kunst-Aktivitäten aller Art genutzt und mit Leben gefüllt werden können. Die Räumlichkeiten stehen somit für Musik-Konzerte, Ausstellungen, Vernissagen oder auch Vorträge zur Verfügung.

Walther Janssen berichtet dem „Wochenspiegel“, dass der Start mit einem ersten Konzert im Juni gut gelungen sei. Man wolle auch weiterhin das Angebot der Villa an der Göhl gerne nutzen.

Schwerpunkt werde sein, auch jungen regionalen und internationalen Künstlern ein Forum zu bieten, um sich an diesem Ort präsentieren zu können. Der Kulturkreis möchte bei diesem Vorhaben mit dem Ostbelgien-Festival, mit dem man bereits Kontakt aufgenommen hat, zusammenarbeiten.

Mit dem Programm geht es am 30. August mit dem Auftritt der Band „Miss Mc B’Berg“, unter anderem mit dem Hauseter Bandleader, Gitarristen und Musiklehrer Renaud Marquart, weiter. Diese Band performt unter dem Slogan „Irish Folk and more.“

Freuen darf man sich am 3. Oktober auf die in der Region bekannte Band „Kissing Gourami“ des in Hauset lebenden Korneel Steukers, Singer und Songwhriter.

Weitere Bandmitglieder kommen aus Raeren. Das Repertoire bietet Songs zwischen Folk, Americana und poetischem Erzählen.

Ein früherer Hauseter, Ansgar Starkes, der in Hamburg lebt, kommt am 14. November, in die Heimat zurück, wo er seine Jugend verbrachte, hier die Orgel spielte und zeitweise auch Küster und Organist in Hergenrath war. Im hohen Norden tritt Starkes mit seiner Frau Katharina auf: Er am Piano, sie spielt das Waldhorn.

Geboten wird ein Mix aus E-Musik und U-Musik. Das Duo bis bekannt unter dem Namen „@StarkesOhr“. Hier jedenfalls freut man sich auf ein Wiedersehen.

Walther Janssen freut sich, dass die drei letztgenannten Konzerte mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur der DG durchgeführt werden. Der Kulturkreis „Villa Máro culturale“ hofft auf regen Zuspruch sowie Unterstützung für den Versuch eines Neubeginns, jetzt wieder häufiger Kulturveranstaltungen anbieten zu können. (der)

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