Interview mit der Gewinnerin der Wochenspiegel-Verlosung:
Redaktion Wochenspiegel: Frau Renardy, Sie waren nun einen Monat lang und insgesamt etwa 900 km mit dem neuen, elektrischen Fiat 500 Cabrio unterwegs. Bevor Sie uns Ihre Fahreindrücke schildern, würden wir gerne erfahren, wie Ihnen das Auto rein optisch gefällt. Und wie es bei Angehörigen und Freunden angekommen ist.
Anne Renardy: Das Auto gefällt mir sehr gut. Diese Kombination aus Retro und modernem Design ist wirklich sehr gelungen. Ich musste auch niemandem erklären, was das denn für ein Auto ist – den Fiat 500 erkennt jeder. Nur die Tatsache, dass es sich um ein reines Elektroauto handelt, hat entweder für Staunen, Neugierde oder auch mal für Skepsis gesorgt. Aber schick fanden ihn eigentlich alle. Viele wollten mal eine Spritztour machen.
Red. WS: Was sagen Sie zum Innenraum?
A.R.: Der Innenraum wirkt sehr modern und aufgeräumt. Abgesehen davon fühlt sich das Auto innen deutlich luftiger und geräumiger an, als es von außen aussieht. Ok, hinten geht es schon ein wenig eng zu und der Kofferraum ist jetzt auch nicht riesig. Aber es ist ja auch ein Kleinwagen. Das kommt einem dann in Parklücken wieder zu Gute.
Red. WS: Kommen wir zum wichtigsten Punkt: Wie fährt er sich denn nun?
A.R.: Am Anfang kam mir alles richtig futuristisch vor – vor allem die Co-Driver-Funktion, mit der das Auto selber lenken und Abstand halten kann. Man gewöhnt sich auch sehr schnell an das Fahren mit nur einem Pedal, das ist echt genial. Und der ist richtig flott, der Kleine!
Die Beschleunigung war schon beeindruckend. Die Hälfte der Zeit bin ich mit offenem Verdeck gefahren. Die quasi geräuschlose Fortbewegung war wirklich sehr schön und angenehm. Insgesamt hat es richtig Spaß gemacht.
Red. WS: Sind Sie mit der Reichweite im Alltag zurechtgekommen? Welche Erfahrungen konnten Sie beim Laden sammeln?
A.R.: Also bei meiner Fahrweise und mit voller Batterie lag die Reichweite laut Bordcomputer bei ungefähr 270 km. Ich habe das Auto in erster Linie für den täglichen Arbeitsweg von Lontzen über Hauset nach Eupen und für Besorgungen genutzt. Das hat prima geklappt. Etwa alle drei Tage zeigte die Ladeanzeige noch 30 bis 40% an. Dann habe ich das Auto einfach nachts über die normale Haushaltssteckdose in unserer Garage laden lassen. Am nächsten Morgen war das Auto dann wieder zu 90% aufgeladen. Ich hatte auch eine Karte zum Laden an einer Schnellladesäule bekommen, aber die habe ich nicht genutzt.
Red. WS: Wie sieht denn Ihr Fazit aus? Würden Sie den elektrischen Fiat 500 weiterempfehlen?
A.R.: Also für kinderlose Paare oder als Zweitwagen für Familien ist das Auto eine klare Empfehlung! Da mein Freund einen Hybrid fährt, war ich ohnehin schon relativ offen für das Thema „Elektromobilität“. Dass sich das kleine Elektroauto dann aber so gut fährt und vor allem so unproblematisch im Umgang ist, hat mich dann doch sehr beeindruckt. Das Beste war aber, dass ich als Frau nicht ständig nach dem Schlüssel in meiner Handtasche suchen musste (lacht). Also eigentlich möchte ich ihn nicht wieder hergeben…

