Wochenspiegel

Wohin reisen in Corona-Zeiten?

Pfarrbibliotheken Eupen St. Nikolaus und St. Josef

Weltweit. – Diese Frage haben sich wohl viele zu Beginn des Jahres gestellt. Doch Corona scheint mittlerweile vergessen. Andere Ausnahmesituationen stehen im Fokus der Berichterstattung: Krieg in der Ukraine, Energienotstand, Beschleunigung

des Klimawandels. Und trotzdem boomt der Tourismus wie seit langem nicht mehr. Vergessen scheint die Zeit als man davon ausging, dass die herkömmliche Reisebranche wenn schon nicht vor dem Aus so doch vor einer tiefgreifenden Veränderung stand. Die öffentliche Hand griff den Veranstaltern mit horrenden Zuschüssen unter die Arme. Dennoch mussten Tausende Arbeitskräfte entlassen werden. Und jetzt brechen Flughäfen und Bahnhöfe unter dem Ansturm der erholungsbedürftigen Massen fast zusammen, Chaos aller Orte.

Besonders Fliegen ist derzeit die Hölle. Kurzfristige Flugstreichungen, Zwangsumbuchungen, massive Verspätungen, unendliche Warteschlangen, verlorene Koffer… da will so rasch keine Vorfreude auf Sonne, Strand und Meer aufkommen. Die in 2020/2021 entstandene

Nachdenklichkeit scheint verflogen, umweltfreundliche und nachhaltige Tourismuskonzepte haben zurzeit keine Chance. Warum das so ist, darüber streiten sich mittlerweile Psychologen, Soziologen, Ökonomen und Ökologen jeglicher Schattierung. Fakt ist: der Mensch ist ein Herdentier und bedarf der Abwechslung. Das muss nicht per se schlecht sein, bedarf aber sicherlich einer intensiven Aufarbeitung.

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