Wochenspiegel

Kyrie – Auf den Spuren der Tuchindustrie

Eastbelgica

Eupen. – Unter Napoleons Herrschaft erlebt Eupens Tuchmanufaktur eine nie gekannte Blüte. Doch während Fabrikanten und Kaufleute sich eine goldene Nase verdienen, leben die Spinner und Weber, die Färber, Rauer und Scherer in Armut. Oft werden sie ausgebeutet und betrogen. Ihre Lage verschlechtert sich weiter, als beim Wiener Kongress die Grenzen neu gezogen und neue Zölle erhoben werden. In Eupen, wo die Tuchherstellung die ganze Stadt ernährt, werden durch den Rückgang von Produktion und Handel viele Menschen arbeitslos. Wetterkapriolen und Ernteausfälle verschlimmern das Elend. In den übervölkerten Hütten der hungernden Arbeiter breiten Seuchen sich wie Herdfeuer aus.

Angesichts zunehmender Mechanisierung stehen schließlich diejenigen auf, die nicht länger auf himmlischen Lohn für ihr Leiden zu hoffen bereit sind. Lautstark und mit Gewalt fordern sie Gerechtigkeit von ihrem Herrn und Brotgeber auf Erden.

Anknüpfend an den großen Erfolg von „1945“ greift Eastbelgica mit dem Musical „Kyrie“ erneut ein historisches Thema auf. Mit packenden Szenen und berührenden Melodien erzählen Sinfonieorchester, Schauspieler und Chor von einer unmöglichen Liebe – und geben Einblick in ein düsteres Kapitel aus der Geschichte der Stadt. Auf der Bühne stehen das Eastbelgica Sinfonieorchester, der Chor Musica Cantica, der Eupener Knabenchor sowie zahlreiche Gastsänger und Gastdarsteller.

Die Premiere findet am Samstag, dem 12. November um 20 Uhr in der PopUp Eventlocation im Eupen Plaza (Bahnhofstraße 31, 4700 Eupen) statt.

Weitere Aufführungen sind am Sonntag, dem 13. November um 17 Uhr, Samstag, den 19. September um 20 Uhr und Sonntag, den 20. November um 17 Uhr geplant. Tickets gibt es in der Vorverkaufsstelle des Grenzechos am Eupener Marktplatz oder online unter http://www.eastbelgica.be.

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