GAIA, die bestbekannteTierschutzorganisation
Eupen. – GAIA, die bestbekannteTierschutzorganisation ist in diesem Sommer landesweit mit einer Kampagne gegen Tiere in Gefangenschaft unterwegs. Seit dem Start der Tour, am 19. Juli in Brüssel und noch bis zum 11. August in Eupen macht GAIA in insgesamt zwölf Städten halt. Anstatt Tiere zu einem elenden Leben in Gefangenschaft zu verurteilen, empfehlen die Tierschützer, sie frei in ihrem natürlichen Lebensraum zu entdecken. Dank eines einzigartigen Virtual-Reality-Erlebnis steht man inmitten einer Elefantenherde, die sich im Schatten von Akazienbäumen ausruht, entdeckt man Giraffen die lässig durch die Savanne ziehen, oder trifft auf eine Pinguin-Kolonie, die der Kälte des Packeises trotzt. Ausgestattet mit einer 3D-Brille kann man diesen wunderbaren Wildtieren in ihrem natürlichen Lebensraum und vor allem mit Respekt begegnen. Warum diese Kampagne? Millionen von Wildtieren werden in mehr als 10.000 Zoos auf der ganzen Welt in Gefangenschaft gehalten. Eingeschlossen in Gehegen, die viel kleiner sind als ihr natürlicher Lebensraum und in künstlichen Umgebungen. Die Tiere werden zum ständigen Kontakt mit den Menschen gezwungen und leiden oft an schweren psychischen und physischen Pathologien. Nicht minder fragwürdig sind die pädagogischen und wissenschaftlichen Ansätze der Zoos. Was können wir wirklich über das natürliche Verhalten eines Wildtiers (Nahrung, Lebensraum, Fortpflanzung…) lernen, wenn wir es in einem Gehege eingesperrt, frustriert, gestresst, allein und ohne Autonomie beobachten?
Zoos: Lebenslang eingesperrt zur Unterhaltung. Zoos sind nach wie vor lukrative Geschäfte, deren Zweck es ist, zu unterhalten. Einige haben sich in den letzten Jahren zwar bemüht, den Tieren ein etwas würdigeres Leben zu ermöglichen, aber seien wir ehrlich: Selbst in den besten Zoos ist ein Leben in Gefangenschaft einfach kein Leben für Wildtiere. Viele Tierparks bleiben Zoos des Elends, in denen sich die Gesundheit der Tiere verschlechtert. Langeweile, Stress, Einsamkeit und Unwohlsein sind leider an der Tagesordnung. GAIA fordert die Zoos auf, offen für die Diskussion über die Möglichkeiten des Einsatzes zahlreicher neuer Technologien zu sein. Mit der Einführung des Konzeptes „Zoo der Zukunft“ wollen die Tierschützer den Anstoß hierzu geben. Die virtuellen Möglichkeiten, die uns heute schon jetzt zur Verfügung stehen, werden in Zukunft zweifellos noch weiter verfeinert: Ganz im Interesse der Tiere als auch der Zoos selbst. Wo und wann?
Zum Abschuss der Sommertour ist GAIA am kommenden Freitag, dem 11. August in Eupen auf dem Marktplatz zu Gast.
Zwischen 10 und 18 Uhr kann man an einer Safari der besonderen Art teilnehmen – selbstverständlich kostenfrei!
Broschüren liegen auch in deutscher Sprache bereit (www.gaia.be).

