Wochenspiegel

Woche der Demenz

Rückblick

Zum Abschluss der internationalen Woche „Demenz“ danken die Organisatoren den diskreten und beherzten Akteuren für ihre Betreuung und Unterstützung der Menschen mit Demenz. Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft hebt in ihrer Demenzstrategie hervor, dass jeder Mensch einzigartig ist mit und ohne kognitive Veränderungen. Das Netzwerk von öffentlichen und ehrenamtlichen Organisationen bieten Aktivitäten zur Förderung von Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Kommunikation an. Zum Alzheimertag 2021 hat das Kulturelle Komitee den ergreifenden Film “The Father” vorgeführt, die ALO (Alzheimer Liga Ostbelgien) lud Menschen mit und ohne Demenz zum Alzheimer Café ein. Der lokalen Presse sei Dank für die Veröffentlichungen zum Thema Demenz. Jeden Tag widmen sich Pfleger*innen und Betreuer*innen in den Seniorenheimen den Betroffenen mit nachlassender Geisteskraft ihren Alltag zu gestalten.

Die internationale Woche der Demenz hilft den Gesunden die Ursachen und Folgen der im Gehirn stattfindenden Abbauprozesse verständlich aufzuzeigen. Die meisten Menschen in unserem Kulturraum haben Angst vor Leistungseinbußen und Gedächtnisverlust. Lassen wir uns gemeinsam auf das Wagnis „Begegnung“ ein. Freundlich zugewandtes Reden in kurzen Sätzen auf Augenhöhe schenkt unserem Gegenüber Vertrauen. Zeigen wir Anerkennung für das was gelungen ist und weisen wir nicht auf Fehler hin. Das Erste bringt Wohlgefühl, das Zweite nur Frust. Der Volksmund sagt: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu“. In diesem Sinne, bleiben Sie achtsam und denken Sie an Albert Einstein, dem Erfinder der Relativitätstheorie, der sagte: „Ich sorge mich nicht um die Zukunft, sie kommt sowieso“.

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