Wochenspiegel

Vereint für die Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigung

Interministerielle Konferenz für Menschen mit einer Beeinträchtigung

Ostbelgien. – Unter der Leitung der zuständigen Föderalministerin fand am Montag die Interministerielle Konferenz (IMK) „Allgemeinwohl, Sport und Familie”, die alle Regierungsebenen repräsentieren, statt. Die anwesenden DG-Minister(in) verpflichteten sich mit anderen Ministern und Staatssekretären, ihre Kräfte zu bündeln, um effektiver und koordinierter zu handeln, um so eine wirkliche inklusive Gesellschaft für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen.

Die IMK, die zum ersten Mal seit über acht Jahren wieder eingesetzt wurde, wird bis zum Ende der Legislaturperiode regelmäßig zusammentreten, um Synergien zu entwickeln und die von den Teilstaaten und vom Föderalstaat ergriffenen Maßnahmen zu verstärken.

Bei dieser ersten Sitzung haben die Minister und Staatssekretäre insbesondere einen ersten Schritt in Richtung der Ausarbeitung einer interföderalen Strategie 2021-2030 unternommen.

Synergien schaffen

Die Hindernisse, mit denen Menschen mit Beeinträchtigungen in unserem Land konfrontiert sind, sind nach wie vor zahlreich – und das in allen Bereichen des täglichen Lebens.

Die Zahlen (zur Beschäftigung, dem Armutsrisiko, der sozialen Ausgrenzung, der Gesundheit, der Mobilität, der Bildung etc.) zeigen auf, dass Belgien noch große Anstrengungen unternehmen muss, um die volle Eingliederung von Menschen mit einer Beeinträchtigung zu gewährleisten und so die Verpflichtungen des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu erfüllen, welches Belgien 2009 unterzeichnet hat.

Die Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen den verschiedenen Regierungsebenen macht die Umsetzung einer gemeinsamen Vision nicht leicht, obwohl die Schwierigkeiten, mit denen Menschen mit Beeinträchtigungen konfrontiert sind, über die sprachlichen und institutionellen Grenzen hinausgehen.

Im Bewusstsein der gemeinsamen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, und nach einem Austausch über die auf ihrer Ebene ergriffenen Initiativen zum Thema Behinderung vereinbarten die Mitglieder der Interministeriellen Konferenz am Montag, ihre Arbeit zu diesem Thema wieder aktiv aufzunehmen.

Innerhalb der IMK wird eine Unterarbeitsgruppe „Beeinträchtigung“ mit einer Arbeitsagenda bis 2024 eingerichtet.

Interföderale Strategie

Eine der Prioritäten der Untergruppe „Beeinträchtigung“ wird es sein, die Ziele und Maßnahmen einer künftigen interföderalen Strategie 2021-2030 zu definieren. Eine solche Strategie wird es ermöglichen, die Herausforderungen zu strukturieren und zu klären, wie die von den föderalen Einheiten und der föderalen Ebene durchgeführten Politiken dazu beitragen, diese Herausforderungen zu bewältigen.

Sie entspricht sowohl den Empfehlungen der Vereinten Nationen als auch der von der Europäischen Kommission verabschiedeten Strategie, zu der jeder Mitgliedstaat einen Beitrag leisten soll.

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