Wochenspiegel

Buch des Monats: Milliardäre, die mächtiger sind als Staaten

Stadt- und Pfarrbibliotheken St. Josef und St. Nikolaus

Eupen. –„Geld regiert die Welt“: diese althergebrachte Redensart war wohl noch nie so aktuell wie heute.

Bill Gates, Jef Bezos, Mark Zuckerberg, Elon Musk und andere weltweit haben unvorstellbare

Vermögen angehäuft und schicken sich nun an, mit ihren Milliarden Einfluss auf das politische Geschehen zu nehmen. Musk ist zur rechten Hand des amerikanischen Präsidenten avanciert, dessen radikale Ansichten er begeistert fördert. Die Milliardäre unserer Zeit sind niemanden Rechenschaft schuldig und akzeptieren keinerlei Grenzen mehr: Musk hält sich für Gott; Larry Page, Jef Bezos und Sergey Brin suchen nach dem ewigen Leben auf Erden; alle diese „Zauberlehrlinge“ sind von den unendlichen Möglichkeiten der KI überzeugt, ja besessen. Einer KI, die eines Tages auch beschließen kann, dass die Menschen nichts mehr zum Funktionieren unseres Planeten beitragen können und demnach überflüssig sind. Diese Milliardäre stehen in heftigem Konkurrenzkampf zueinander, ein Kampf, der immer schwerer zu kontrollieren ist und zur Auslöschung der Menschheit führen könnte. Die chinesische Regierung hat mittlerweile die Reißleine gezogen: sie lässt keinen Technologie- Manager so groß werden, dass er der Regierung gefährlich würde. Unsere politischen Modelle sind ebenso bedroht. Sind die westlichen Regierungen noch in der Lage und, wenn ja, willens, ähnlich vorzugehen wie das totalitäre Regime im fernen Osten? Das Buch der französischen Journalistin und Wirtschaftswissenschaftlerin Christine Kerdellant schlägt Alarm; die Gewählten und ihre Wählerschaft täten gut daran, ihn nicht zu überhören!

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