Wochenspiegel

Zusätzliche Rattenbekämpfungsaktion

Gemeinsam Ratten vorbeugen

Raeren. – Die Gemeinde Raeren führt vom 26. August bis zum 1. September 2026 gemeinsam mit der Firma Anticimex eine zusätzliche Rattenbekämpfungsaktion durch. Gleichzeitig ruft sie die Bevölkerung dazu auf, durch einfache Vorsorgemaßnahmen dazu beizutragen, Ratten gar nicht erst anzulocken.

Die Tiere finden vor allem dort günstige Lebensbedingungen, wo Nahrungsmittel und Abfälle leicht zugänglich sind. Hausmüll und blaue Säcke sollten deshalb möglichst erst am Tag der Abholung nach draußen gestellt werden. Lebensmittelreste gehören gut verpackt in geschlossene Müllbehälter und sollten keinesfalls über Toilette oder Spülbecken entsorgt werden. Auch Kompoststellen können Ratten anziehen. Gekochte Speisen sowie Fleisch-, Fisch- und Knochenreste sollten daher nicht auf dem Kompost landen. Empfohlen werden geschlossene Kompostbehälter oder Tonnen mit fest schließendem Deckel. Besondere Vorsicht ist zudem bei der Fütterung von Haus- und Wildtieren geboten. Futterreste im Außenbereich sollten unmittelbar entfernt und Tierfutter in verschlossenen Behältern aufbewahrt werden. Bei der Vogelfütterung empfiehlt die Gemeinde rattensichere Futterspender, die verhindern, dass Körner auf den Boden fallen.

Wer Ratten auf öffentlichem Grund entdeckt, wird gebeten, dies der Gemeindeverwaltung zu melden. Im Rahmen der Aktion können sich Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde außerdem kostenlos für eine Bekämpfung auf ihrem Privatgrundstück anmelden. Ansprechpartnerin ist Frau J. Croé vom Bauamt und Umweltdienst unter der Telefonnummer 087/85.89.73. Außerhalb der gemeindlichen Bekämpfungsaktionen sind im Meldeamt kleine Portionen Rattengift erhältlich. Dieses darf ausschließlich auf Privatgrundstücken und keinesfalls auf öffentlichem Grund ausgelegt werden.

Hinweise zur sicheren Anwendung sowie weitere Informationen zu Präventionsmaßnahmen und Köderboxen finden sich auf der Internetseite der Gemeinde im Bereich „Gemeindeleben – Umwelt & Energie – Kampagnen & Themen“.

Die Gemeinde hofft auf die Mithilfe der Bevölkerung: Je weniger Nahrung die Tiere finden, desto geringer sind ihre Ausbreitung und Vermehrung.

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