Alteo sensibilisiert für unsichtbare Beeinträchtigungen und Krankheiten
Eupen. – Chronische Schmerzen, extreme Müdigkeit, kognitive Einschränkungen oder Autoimmunerkrankungen: Für tausende Menschen in Belgien gehören diese Herausforderungen zum Alltag. Dennoch bleiben sie für ihr Umfeld oft unsichtbar. Laut Alteo sind rund 80 % aller Behinderungen nicht auf den ersten Blick erkennbar. Mit der Sensibilisierungskampagne möchte Alteo Vorurteile abbauen und mehr Verständnis für Menschen mit unsichtbaren Behinderungen und Erkrankungen schaffen.
Zwölf eindrucksvolle Porträts mit persönlichen Lebensgeschichten von Betroffenen. Die Ausstellung macht sichtbar, was im Alltag oft verborgen bleibt, und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, ihre Perspektive zu verändern. Über QR-Codes gelangen Interessierte zu Videointerviews, in denen die porträtierten Personen selbst von ihren Erfahrungen berichten. Die Kampagne basiert auf einer landesweiten Umfrage von Alteo bei der mehr als 3.150 Menschen mit unsichtbaren Beeinträchtigungen oder Erkrankungen teilgenommen haben. Jede zweite Person verschweigt ihre Einschränkung aus Angst vor negativen Reaktionen. Gleichzeitig sind 83 % überzeugt, dass mehr Offenheit zu einem besseren Verständnis und mehr Lebensqualität führen würde.
Das Ziel ist eine Gesellschaft, in der Menschen nicht aufgrund äußerer Erscheinungen beurteilt werden und in der auch unsichtbare Einschränkungen Anerkennung, Respekt und angemessene Unterstützung erhalten.
Die Ausstellung steht im Foyer des St. Nikolaus-Hospitals Eupen, Hufengasse 4/8, vom 13. bis 28. Oktober, täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet.
Eine Permanenz ist an folgenden Tagen gewährleistet:
Mittwoch, 14. Oktober; Freitag, 16. Oktober; Dienstag, 20. Oktober; Donnerstag, 22. Oktober; Montag, 26. Oktober jeweils von 15 bis 18 Uhr.
Alteo VoG, Klosterstraße 29, 4700 Eupen, Tel.: +3287/27 96 96, E-Mail:

